Württembergische Sportjugend

Sportjugend-Simultanaustausch 2014

 
08August
2014

Heimreise (leider ...)

Heute ging es um 7:30 Uhr etwas müde zum Frühstück.
Danach machten wir uns fertig, packten schnell die allerletzten Sachen ein, wogen nochmal die Koffer und machten uns auf den Weg runter in die Lobby, um dort die Koffer abzustellen. Hier mussten wir noch eine ganze Weile warten, bis wir endlich unsere Koffer in die Busse verladen konnten. Und da nicht alle Koffer in die Busse passten, mussten viele Koffer noch in einen Kofferwagen.

Nachdem endlich alle im Bus einen Sitzplatz gefunden haben, schliefen einige und andere unterhielten sich. Wir warfen alle noch die letzten Blicke aus den Fenstern auf die Stadt und kamen nach weniger als einer Stunde am Flughafen Haneda an.

  Im Bus

Dort wurden schnell alle eigenen Koffer zusammengesucht und wir machten uns auf den Weg zum Check-in. Da die Plätze im Flugzeug nicht gruppenweise vergeben wurde, sondern komplett willkürlich unter allen Teilnehmern des Austauschs, begann nach dem Check-in ein heftiges Getausche der Sitzplätze - jeder wollte natürlich neben einem Freund sitzen.

Nach dem Check-in erhielten wir unser Luchpaket (einige belegte Toastbrote) und machten uns auf den Weg zur Sicherheitskontrolle, wo es diesmal keinerlei Probleme gab und anschließend zum Gate. Da nun jeder noch etwas Freizeit hatte, gingen nun einige noch zum Shoppen: Es wurden Plüschtiere gekauft, einige versorgten sich noch mit "Calpis" und anderen kleinen Dingen.

Warten auf den Flug Warten auf den Flug Unser Jumbo

Endlich kam es dann zum Boarding und der Flug ging los: 11 Stunden!
Viele beschäftigten sich damit Filme zu schauen, zu lesen, zu schlafen, immer wieder durch die Gänge zu laufen oder sich gegenseitig zu massieren. Da verging die Zeit dann doch viel schneller.

10 Württemberger machten sich In Frankfurt gelandet auf den Weg raus aus dem Flugzeug zur Gepäckausgabe. Doch schon davor mussten wir Carolyn verabschieden, die weiter nach Friedrichshafen flog.

9 Württemberger holten also nun ihr Gepäck ab und, nachdem es vollständig war, hieß es schnell zum ICE-Bahnhof zu gehen. Der ICE nach Mannheim würde bald kommen. Beim Zoll gab es bei uns zum Glück keinerlei Probleme! Kurz nach dem Ausgang mussten wir jedoch schon die Nächste verabschieden: Nadine wurde von ihren Eltern bereits in Frankfurt abgeholt und würde nicht mit uns Bahn fahren.

8 Württemberger liefen nun so schnell es mit den schweren Koffern ging, zur Bahn, um erst einmal alle Tickets auszudrucken. Udo war zum Glück so weitsichtig und hat alle unsere Bestellnummern noch einmal ausdrucken lassen, denn einige aus unserer Gruppe hatten diese entweder vergessen oder in den Tiefen ihres Koffers vergraben. Doch gleich als alle ihre Tickets hatten, mussten wir uns von Niklas verabschieden. Er würde eine andere Bahnverbindung nehmen.

7 Württemberger liefen nun schnell zum ICE, den sie dann auch ohne Probleme noch bekamen. Es war extrem schwierig in den deutschen Bahnen sein Gepäck unterzubringen, dagegen waren die japanischen Shinkansen doch viel angenehmer! Doch wir haben es geschafft. Für den größten Teil der Gruppe, war dies jedoch nicht alles. Alle außer Tobias mussten in Mannheim umsteigen, in den ICE nach Stuttgart. In Mannheim angekommen, holten wir schnell unsere Koffer aus der Bahn und winkten Tobias zum Abschied.

6 Württemberger saßen nun im ICE nach Stuttgart, ziemlich fertig und müde. In Stuttgart angekommen stiegen wir alle aus und wurden bereits von unseren jeweiligen Abholkomitee erwartet.

Alle Württemberger kamen heil und gesund zu Hause an und durften nun die erste Nacht nach langer Zeit wieder in ihrem eigenem Bett schlafen.

Diese Reise war für uns alle etwas ganz Besonderes. Wir haben uns vor der Reise zum größten Teil nicht gekannt, sind uns als Fremde begegnet und sind nun zu engen Freunden geworden.

Und eines können wir schon ganz sicher sagen:
Die 10 Württemberger haben sich nicht das letzte Mal gesehen!!!

07August
2014

Unterwegs in Tokyo und Sayonara-Party

An diesem heißen Morgen wurde früh gefrühstückt, damit wir unseren freien Tag in Tokyo ausnutzen konnten.
Bei dem Buffet im Hotel war für jeden etwas dabei, was leider auch dazu führte, dass einige zu viel aßen.

Unser erstes Ziel war das sogenannte Jugendviertel „Harajuku“.
Mit unserem ganztags Ticket konnten wir kostenlos den ganzen Tag Metro und U-Bahn fahren.
Am Anfang gingen alle gemeinsam einkaufen, doch später trennten wir uns.

Green LIne Unterwegs in Tokyo Bat-Nik Kollektiver Hutkauf
Doch da Tokyo ja nicht wirklich so groß ist traf sich fast die ganze Gruppe zufällig um die Mittagszeit im „Hardrock Café“ wieder.

Tokyo Tower Hard Rockerin Mittagessen Mittagessen

Der Nachmittag wurde mit weiterem Sightseeing und Einkaufen verbracht.

Hachiko-Denkmal Kreuzung in Shibuya Unser Oli ... Shibuya

Nach einer schnellen Dusche wurde um 17:00 Uhr schon für die am Abend stattfindende „Sayonara-Party“ geprobt.
Einige der Gastfamilien kamen, um nochmal „Auf Wiedersehen“ zu sagen, doch leider war der Weg für die Familien unserer Gruppe zu weit.
Es wurden an diesem Abend einige der schon bekannten Vorstellungen vorgeführt, jedoch gab es auch Mitmachaktionen und Vorführungen von Japanern.
Die Party war früher als erwartet vorbei, und wir entschieden uns spontan dazu, nach Shibuya zum Essen zu fahren.

Sayonara-Party Mitmach-Aktion Vorführung Mitmach-Aktion Unsere Dolimetscher (ohne Marei)

Auch dieser Abend ging bei gemütlichem Zusammensitzen zu Ende – für manche stand noch Kofferpacken an.

06August
2014

Weiterreise zum Zentralprogramm nach Tokyo

Um 8:45 Uhr trafen sich morgens alle zum Bowling bei einem Hotel.
Einige der Gastfamilien begleiteten uns an diesem letzten Tag in Ogaki. Wir wurden in verschiedene Teams aufgeteilt und schon konnte es losgehen.
Einige der Bahnen hatten leider einen Defekt, was aber die Stimmung keinesfalls trübte.
Wir entdeckten einige Talente unter uns und am Ende bei der Gruppenauswertung schnitt das Team mit Denise, Ayline und deren Gastgeschwistern am besten ab!
Es wurden noch fleißig Gruppenfotos mit den tollen Gastfamilien geschossen und unsere Gruppe erhielt einige Geschenke, als Erinnerung an Ogaki.

Bowling Gruppenfoto Bowling

Zum Mittagessen gingen wir in ein chinesisches Restaurant. Das Essen schmeckte allen wie immer super. Dies war die letzte Möglichkeit sich nochmal mit den Gastfamilien zu unterhalten und sich für die tollen 4 Tage zu bedanken.

Nachdem wir bis um 13:15 Uhr das Gepäck und uns selbst im Bus verstaut hatten ging es auf zum Bahnhof Gifu-Hashima. Wir verabschiedeten uns von unseren Gasteltern und -geschwistern sowie den Vertretern der Präfektur Gifu. Da wir am Ankunftstag bereits großen Spaß an den japanischen Limonadeflaschen (einige unserer Gruppe packten ein oder zwei der besonderen Flaschen ein, um sie in Deutschland zu zeigen) und typischen harten Keksen hatten, bekamen wir diese noch für die Reise mit dem Shinkansen mit.
Wie auch bei den Abschieden zuvor blieb dann auch nicht jedes Auge trocken.

Abschied am Bahnhof Gifu-Hashima Sayonara!

Während im Zug die einen etwas Schlaf nachholten, tippten andere fleißig weiter an den Berichten für unseren Blog.
Um 15:00 Uhr kamen wir in Tokyo in Shinagawa an. Schon im Zug trafen wir die Gruppe aus Niedersachsen.
Nach einem kurzen Gedrängel durch die Menschenmassen checkten wir im „Shinagawa Prince Hotel“ ein.

Shinagawa Prince Hotel

Hier stand uns gleich der nächste, schwere Abschied bevor: nämlich von Marei, unserer immer hilfsbereiten Dolmetscherin, die gleich am nächsten Tag weiter nach Deutschland fliegt.
Hoffentlich treffen wir sie bei einem unserer Nachtreffen wieder!

Marei & Oli   Udo und die Super-Dollies Marei +ShioriAbschied von Marei :-(

Während Niklas und Udo um 18:00 Uhr bei der Auswertung der deutschen Delegation anwesend sein mussten, machten sich die anderen auf die Suche nach etwas zu Essen.
Danach wurde noch der Hotelpool besucht.

Der Tag ging mit einem gemütlichen Zusammensitzen im Hotelzimmer zu Ende!

05August
2014

Bürgermeister und Basteltag

Der Tag begann mit einem Besuch beim Bürgermeister und den Vertretern der Stadt Ogaki und der Präfektur Gifu. Nach dem Austausch der üblichen Höflichkeitsfloskeln, einigen schönen Worten und Geschenken war der Besuch auch schon beendet und wir wurden handwerklich aktiv.

   Bürgermeisterempfang

Bei einer älteren Dame und ihrer Enkelin durften wir uns an der Gestaltung eines Schlüsselanhängers versuchen und haben dabei Wasser, Sand und Farbe gemischt, um diese mit einem Spieß auf eine sogenannte „Email- Form“ zu malen. Dies erwies sich als gar nicht so einfach wie gedacht aber am Ende sahen alle Anhänger auf ihre Art gut aus und wir waren sehr zufrieden.

Emaillieren

Bei sehr hohen Temperaturen liefen wir eine Weile durch die Stadt, am Schloss vorbei zu einem berühmten Sushi- Restaurant. Der Sushi-Meister hat uns jeweils vor unseren Augen leckeres Sushi zubereitet und wir konnten unsere individuellen Wünsche (z.B. „keinen Fisch“ :D) äußern. Mit kleinen Geschenken ausgestattet ging es weiter zu einem Stadtbummel der bei einer Masubecher- Werkstatt endete. Dort stellten wir die bekannten Masu-Becher her und konnten erneut unser handwerkliches Geschick beweisen.

Sushi Tobi & Sushi Herstellung der Masu-Becher

Mit dem Bus fuhren wir weiter zu einer Süßigkeiten- Fabrik und stellten dort verschiedene, traditionell japanische Süßigkeiten her. Es gab dabei verschiedene Formen und Farben und die immer allgegenwärtige Bohnenpaste war sehr süß.

Herstellen von japanischen Süßigkeiten Die Kunstwerke

Nach einer erfrischenden Dusche ging es zur letzten Sayonaraparty in ein kleines, italienisches Restaurant. Wir hatten einen netten Abend, wurden reich beschenkt und haben mit Tänzen die Stimmung angekurbelt.

  Sayonara-Party Sayonara-Party Happy birthday Marei

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge ging die Party zu Ende und die Delegation mit ihren Gastfamilien nach Hause.

04August
2014

Tatami, Kyudo und Co.

Nach dem Familientag stand heute wieder Programm mit der ganzen Gruppe an.

Kurz vor 9 Uhr haben wir uns alle am Rathaus getroffen und sind von dort aus mit einem Bus zu einer Tatami-Werkstatt gefahren. Wir wurden bereits erwartet und jeder konnte sich einen Platz an einer der Arbeitsplatten aussuchen.

Nach kurzer Erklärung ging es auch gleich schon los und wir fingen damit an den Stoff mit einem großen Tacker an der Matte zu befestigen. Als dies auf allen Seiten erledigt war ging es weiter mit Nadel und Faden und es wurde etwas anstrengender, da es sich als gar nicht so leicht herausstellte die dicke Nadel durch das Material zu stechen und auch noch den jeweils richtigen Abstand einzuhalten. Mit der Hilfe von vier älteren Männern, die als wahre Tatami-Profis gelten, hat es aber jeder mit der Zeit gut hinbekommen und wir waren froh als der letzte Nadelstich gesetzt war.

Tatamimatten-Herstellung Unsere Ergebnisse ...

Da unsere Übersetzerin Marei heute Geburtstag hatte, wurde noch ein „Happy Birthday“ gesungen und im Bus einige Geschenke übergeben, über die sie sich sehr gefreut hat. 

Weil die Arbeit mit den Tatami-Matten doch ziemlich lange gedauert hat, sind wir im Anschluss daran direkt zum Mittagessen in ein Restaurant gefahren. Das Essen war sehr reichhaltig und hat super geschmeckt.

Um das Gegessene ein wenig zu verdauen ging es zu Fuß zu einer Sportanlage der Stadt in der wir eine Highschool- Klasse beim Kyudo besuchten. Kyudo ist japanisches Bogenschießen, wobei die Bogen im Vergleich zu den uns bekannten Sportbogen sehr groß sind. Nach einer kurzen Darbietung der Gruppe wie das Schießen denn auszusehe hat ging es für uns in den oberen Stock der Halle von wo aus wir aus nur geringer Entfernung auf etwas größere Scheiben schießen durften. Ausgerüstet mit Handschuhen und tatkräftiger Unterstützung der Schüler, versuchte sich jeder daran die Scheiben zu treffen und uns allen wurde sehr schnell klar, dass es alles andere als leicht ist. Nach und nach wurden vor allem die Schüsse der Jungs immer besser und es wurden vermehrt die inneren Kreise der Zielscheibe getroffen, wobei Niklas es sogar schaffte einen Pfeil genau in der Mitte der Scheibe zu versenken. Mit kleinen Geschenken haben wir uns bei den Schülern und ihrem Trainer bedankt und haben sogar selbst noch etwas bekommen.

Kyudo Unsere Kyudo-Versuche (noch) im Zentrum! Bei m Kyudo

Anstatt wie geplant sofort in ein Einkaufszentrum zu gehen, begaben wir uns eine Halle weiter und konnten dort bei einem Sumo-Training zuschauen. Anfangs war dies nicht sehr aufregend aber nach und nach wurde es echt gut und besonders als am Ende richtig gerungen wurde und es hatte sich wirklich gelohnt sich das anzuschauen.

Sumo Sumo-Training Die Sumo-Ringer und wir ....

Kurz noch ein Gruppenfoto gemacht und weiter ging es zur letzten Station des heutigen Tages, dem Aeon-Einkaufszentrum in Ogaki. Dort konnte jeder machen was er möchte und mit Shopping, Fotoshooting oder Kaffeetrinken konnte jeder glücklich gemacht werden.

Um halb 6 Uhr war der Tag dann auch vorbei und wir sind mit unseren Gastfamilien zurück nach Hause gefahren. Wir sind schon sehr gespannt auf den morgigen Tag an dem ja bereits schon wieder eine Sayonara-Party am Abend stattfindet und hoffen, dass wir wieder viel Spaß haben werden.

03August
2014

Der dritte Familientag

Bereits heute stand für uns der letzte Familientag auf dem Programm und es ging wieder an verschiedene Orte.

Lilly, Niklas und Udo haben den Tag in Nagahama verbracht.

Für Lilly stand zuerst eine Stadtbesichtigung an und im Anschluss ein Besuch im Shoppingcenter. Im Einkaufszentrum wurden Fotos mit großen Augen geschossen, Automaten gespielt und ein wenig eingekauft. Abends gab es noch Sushi und danach ging es mit der ganzen Familie im Yukata auf das Stadtfest von Ogaki.

Niklas und Udo besuchten eine Glasbläserei in Nagahama und waren anschließend zusammen Mittagessen. Nachmittags ging es in dasselbe Shoppingcenter wie Lilly, es wurde wieder viel gespielt und abends stand wieder ein Essen mit den beiden Familien an Zum Abschluss des Abends durften sich die Beiden beim Karaoke blamieren.

In Nagahama Burg in Nagahama Abendessen

Ayline, Denise und Oliver haben künstliches Essen (Plastik-Essenskunst) hergestellt und dabei lustige Fotos geschossen. Nach dem Mittagessen besuchten sie einen „Fuß-Onsen“ und in einer Höhle mit Fledermäusen haben sich die zwei Mädels ziemlich gefürchtet (Oli ist aus Angstgründen gar nicht erst rein gegangen :D ). Am Abend gab es noch leckeres Essen und einen Besuch im Shoppingcenter.

Tanja war in Sekigihara und schaute sich das dortige Museum über die große japanische Einigungsschlacht an. Sie fand es sehr interessant und outete sich als wahre Geschichtsliebhaberin. Zur Erfrischung gab es dann ein Ziegenmilcheis und eine Tropfsteinhöhle, sowie das Schloss von Ogaki, wurden besichtigt.

Einen eher entspannten Tag hatte Nadine, die den Sonntag bei einem mehrstündigen und ausgiebigen Barbecue verbracht hat. Am Abend wurde sich „in Yukata geworfen“ und auf dem Stadtfest das Tanzbein bis spät in die Nacht (dem Mittagsschlaf sei Dank) geschwungen hat.

Caro und Tobi fuhren unabhängig voneinander in die Stadt Gifu. Für Tobi ging es zuerst noch zu einem Wasserfall in dem kleinen Örtchen Yoro und im Anschluss fuhren beide mit einer Gondel auf den Hausberg von Gifu, um das dortige Schloss zu besichtigen. Beide haben gut gegessen und den Tag sehr genossen. Am Abend hat man sich mit den Anderen noch auf dem Stadtfest getroffen und ist erschöpft und zufrieden ins Bett gefallen.

02August
2014

Ninjas und Weiterreise nach Gifu

Heute sind wir alle in unseren Ninja-Anzügen, die wir gestern geschenkt
bekommen haben, in das Ninjadorf in Iga gegangen. Dort haben wir zuerst
ein Haus der Ninjas besichtigt, in dem uns einige ihrer Tricks gezeigt
wurden. Anschließend durften wir alle (mehr oder weniger erfolgreich)
Ninjasterne ("Shuriken") werfen und uns danach eine Ninjashow ansehen.
Zum Abschied aus Iga gab es nochmals eine kleine Abschiedszeremonie,
bevor wir uns von unseren wunderbaren Gastfamilien verabschieden
mussten.

  Gefürchtete Ninjas Große und kleine Ninjas
Danach folgte die Reise nach Ogaki, Gifu. Hier wurden wir sehr freundlich empfangen und durften gleich einige spezielle Süßigkeiten und auch die Getränke Ramune (Japanese Soda) und das wohl beste Wasser Japans (das Grundwasser von hier) probieren. Anschließend haben wir zwei traditionelle Tänze gelernt, die unter anderem bei dem Stadtfest, das zur Zeit stattfindet, getanzt werden.

Tanzstunde

Danach konnten wir uns noch ein wenig austoben, bevor die Empfangszeremonie begann, bei der uns unsere neuen Gastfamilien vorgestellt wurden. Wir konnten uns ein bisschen mit ihnen unterhalten und auch erste "Familienfotos" wurden schon geschossen. Dann ging es für uns auch gleich in die Gastfamilien, bei denen wir unser neues Zuhause für die nächsten vier Tage kennenlernten.

01August
2014

Zen-Meditation, Diskussion und "Sayonara"

Heute war unser letzter Tag in der Stadt Iga. Den Vormittag über haben wir in der Nähe in einem kleinen buddhistischen Tempel verbracht. Dort wurden wir gleich von dem Hauptmönch begrüßt, der uns etwas zur Geschichte des Tempels erzählt hat. Danach kam sein Sohn dazu und wir durften bei einer Zen-Meditation mitmachen. Manche waren sogar so entspannt dabei, dass sie eingeschlafen sind.

Buddhistischer Tempel Zen-Meditation Buddhistischer Mönch Entspannt nach der Zen-Meditation

Nach der Meditation haben wir dann Getränke und Windbeutel bekommen. Den Enkel haben wir dabei auch gleich noch kennen gelernt. Mit dem hatten wir dann auch noch viel Spaß, vor allem Lilly.

Mittags gab es japanisches Essen und haben alle (außer unsere 3 Vegetarier) verzweifelt das Hühnchen gesucht, das anscheinend mit dabei war.

Nachmittags waren wir an einer High School, um dort mit Schülern über das Jahresthema „Fairplay“ zu diskutieren. Als Einstieg wurden selbstgestaltete Buttons hergestellt und ausgetauscht. Weiter ging es mit dem Basteln eines Fächers und verschiedenen Spielen. Danach stand ein wahrer Marathon durch die Schule an, bei dem wir gefühlte tausend Mal die Schuhe gewechselt haben und mit Verständnisproblemen zu kämpfen hatten. Am Ziel angekommen, haben wir japanische Süßigkeiten hergestellt, die wir im Anschluss bei einer Teezeremonie der eine mehr, der andere mehr (manche wurden gezwungen), gegessen haben. Dann ging es nach gefühlten Ewigkeiten endlich mit dem eigentlichen Thema unseres Besuches los, der Diskussion über das Jahresthema. Zuerst hat unsere Gruppe die Präsentation und unsere Sichtweisen vorgestellt, im Anschluss wurde in Kleingruppen weiter diskutiert. Zum Abschied wurden einige wenige (eigentlich tausende) Fotos geschossen und die Schüler, bei denen das Verhältnis zwischen Jungen und Mädchen ungefähr 1 : 100000 entsprach und dementsprechend besonders die Jungs unserer Gruppe sehr begehrt waren, haben sich sehr über den Besuch gefreut.

Diskussion Herstellung von Süßigkeiten Teezeremonie Teezeremonie

Da es mit der Zeit leider knapp wurde, fiel das geplante Schwimmen leider ins Wasser und zusammen mit dem anwesenden Leitungsteam begaben wir uns zur „Sayonaraparty“ in ein Hotel.

Die Party war wirklich schön und der Bürgermeister hat mit einem Auftritt im Ninja- Kostüm (auch wir haben am Schluss von der Stadt Ninja-Kostüme geschenkt bekommen) für den Lacher des Abends gesorgt. Es gab ein riesiges Buffet in einem sehr festlichen Rahmen, viele Reden, eine Tanzeinlage der „Ninja- Cheerleader“ und auch unsere Schwarzlicht- Vorführung kam sehr gut an. Wie schon die Tage zuvor, kam auch dieses Mal wieder ein Fernsehteam und wir wurden bei der ein oder anderen (peinlichen) Situation gefilmt. Gegen 21:30 Uhr war der sehr schöne Abend zu Ende und wir alle hatten nun die letzte Nacht bei unseren Gastfamilien in Iga vor uns.

Bürgermeister  Buffet Sayonaraparty

31Juli
2014

Zweiter Familientag

Heute stand wieder ein Familientag auf dem Programm und für alle ging es dieses Mal etwas weiter weg.

Ayline, Oli und Niklas waren zusammen unterwegs und fuhren mit ihren Familien etwas mehr als eine Stunde nach Osaka und besuchten dort ein Aquarium. Nach einem ausgiebigen japanischen Essen ging es am Nachmittag noch in ein großes Spielecenter, in dem von „normalem“ Sport bis „Automaten-Sport“ wirklich alles gemacht werden konnte. Sie versuchten sich sportlich u.a. an Basketball, Tischtennis, Bogenschießen und Rodeo und verspielten danach ihr Geld an den unzähligen Spielautomaten im Casino des Hauses.

Für Lilly, Nadine, Denise, Tanja, Udo und Tobi ging es in das etwa zwei Autostunden entfernte Kyoto.

Lilly besuchte einen Tempel, in dem man seine Wünsche auf ein Holzbrett schreiben konnte und dann dafür betete, dass diese Wünsche auch in Erfüllung gehen. Bei einem Stadtbummel wurden noch einige Souvenirs eingekauft und lecker gegessen wurde in einem chinesischen Restaurant.

Nadine besuchte den berühmten goldenen Pavillon und konnte in den Anlagen des Ginkakuji-Tempels neben verschiedenen Gebäuden auch besondere Sandgebilde bestaunen. Kulinarisch gab es mit Okonomyaki ein sehr leckeres Gericht in einem Restaurant.

Denise und Tanja, die mit ihren Familien gemeinsam unterwegs waren, schauten sich ebenfalls den goldenen Pavillon an und verbrachten den Großteil des Tages mit einem Maiko-Fotoshooting, geschminkt als Geishas. Außerdem haben sie sich Yukatas (traditionelle japanische Gewänder) gekauft, Sushi gegessen und abends noch ein Feuerwerk betrachtet.

Udo nahm in Kyoto angekommen zuerst an einem kurzen Meeting mit dem japanischen Rollstuhlfechtverband teil, das kurzfristig in Kyoto stattfand. Neben dem üblichen Sightseeing ging es in die Toei Filmstadt, in der auch viele japanische historische Filme gedreht wurden sowie nach Arashiyama, einem am Rand von Kyoto gelegenen Bambuswald.

Kyoto Tower  Toei Filmstadt Arashiyama

Auf Sightseeing –Tour durch Kyoto ging es auch für Tobi, der sich wie Nadine auch den goldenen Pavillon und den Ginkakuji –Tempel anschaute. Nach einem Stadtbummel ging es noch auf den „Kyoto Tower“, einen Fernsehturm mitten in der Stadt, von dem aus man einen fantastischen Blick über Kyoto genießen konnte.

Caro fuhr mit ihrer Gastfamilie auch an eine Tempelanlage auf einem Berg von der aus man seinen Blick über das Tal schweifen lassen konnte. Traditionell angezogen und teilweise noch mit Krone und Blumenschmuck ausgerüstet fand noch ein Fotoshooting zusammen mit ihrer Gastschwester statt, welches großen Spaß bereitete und tolle Fotos bescherte.

Am Abend sind alle sehr zufrieden ins Bett (oder auf die Tatamimatten) gefallen und haben nach einem anstrengenden aber sehr erlebnisreichen Tag gut geschlafen.

 

30Juli
2014

Der lockere Bürgermeister, Kumihimo, Ground Golf und Onsen

Für heute Morgen war ein Höflichkeitsbesuch beim Bürgermeister der Stadt Iga angesetzt. Also trugen wir alle unsere A-Kleidung (das heißt: weißes Polo-Shirt und dunkelblaue Hose).

Der Bürgermeister begrüßte uns sehr herzlich und wir bekamen einen für diese Region typischen „Kumihimo“-Schlüsselanhänger geschenkt. Entgegen dem Klischee der Steifheit der Japaner war der Bürgermeister von Iga sehr locker und humorvoll. Er überreichte uns zudem seine Visitenkarte, was eine besonders große Ehre ist. Außerdem stellte die Presse ein paar Fragen an die Deutsche Sportjugend.

Bürgermeisterempfang in Iga

Nach diesem Besuch fuhren wir mit unserem kleinen gelben Bus weiter zu einer Flechtmanufaktur für Kumihimobänder.

Anhand eines Videos wurde uns gezeigt, wie wir diese wunderschönen Bänder flechten können.
Einige aus unserer Gruppe wurden erneut von einem japanischen Fernsehsender interviewt.
Am Ende, nach einem kleinen Kampf mit den Bändern hatten wir alle ein sehr schönes Kumihimo-Armband.

Einführung in Kumihiro Nadine Das Ergebnis ...

Auf unserem Plan stand als nächster Programmpunkt der Besuch einer Onsen-Anlage.
Zuerst bekamen wir unser individuell vorbestelltes Essen (das Rindfleisch Iga‘s ist ein Spezialität und sehr berühmt) und danach hatten wir eine kleine Challenge im Ground Golf. In kleinen Gruppen durchliefen wir die neun Bahnen.
Später erfuhren wir dann, dass Oli, Nadine und Tobi am besten abgeschnitten hatten – Glückwunsch!!!

Oishi desu! Mittagessen Marei beim Putten Niklas behält den Überblick Denise und Tanja Unsere Mitstreiter

Nachdem wir die Möglichkeit bekommen hatten ein Eis mit Geschmack nach Sojasoße zu probieren, stand der Besuch des Onsens (Hot Spring) auf dem Plan.

Nach einem sonnigen und heißen Tag ging es um 17:00 Uhr wieder zurück in die Gastfamilien, die dann mit uns ihr eigenes „Programm“ machten.

29Juli
2014

Weiterreise nach Mie

Heute Morgen, um 10 Uhr, begann die Abschiedszeremonie von unseren Gastfamilien in Toyohashi. Die Gastfamilien und die jeweiligen Jugendlichen erzählten etwas über ihre gemeinsam erlebte Zeit. Da uns allen der Aufenthalt in Aichi sehr gut gefallen hat flossen bei einigen Gastfamilien und Teilnehmern ein paar Tränen.

Abschiedszeremonie Unsere Betreuer aus Aichi und Mie Die Busfahrt ...

In einem italienischen Restaurant aßen wir mit der Delegation aus Iga zu Mittag, es gab Pasta - mit Stäbchen natürlich. Circa eine Stunde später sind wir dann mit einem kleinen gelben Bus nach Iga aufgebrochen. Es war sehr eng mit unseren vielen Koffern, doch das minderte unseren Spaß nicht im Geringsten. Die Vorfreude auf Iga wurde immer größer.

Danach kamen wir, gut gelaunt, in Iga an. Dort wurden wir mit einer Empfangszeremonie, bei der wir mit unseren neuen Familien zusammen geführt wurden, begrüßt. Bei der Zeremonie war sogar die lokale Presse mit einer Fernsehkamera anwesend, einige von uns wurden noch von einer Reporterin zu Iga befragt.

Um 17 Uhr sind wir dann mit unseren neuen Gastfamilien nach Hause gefahren und haben schon teilweiße ein kleines Familienprogramm gemacht.

28Juli
2014

Drachen, Toyota und Karaoke ...

Am Montag dem 28. Juli trafen wir uns beim Tahara Festwagenmuseum. Dort zeigte man uns die traditionellen japanischen Festwagen, danach die Flugdrachen. Sie erklärten uns wie ihre Flugdrachen funktionieren, Man lässt sie ihre Schnur solange aneinander reiben bis eine Schnur reißt. Der Drache der am längsten an der Schnur bleibt hat gewonnen. Als nächstes hat der Drachenbastelmeister mit uns ein paar einfache Drachen gebastelt. Das Basteln hat so gut funktioniert, dass wir mit den einzelnen Schritten meistens fertig waren, bevor Marei sie übersetzt uns hatte.

Festwagenmuseum TaharaDrachen  DrachenDrachenUnsere BastlerDie Meisterwerke

Im Anschluss fuhren wir zu einem Feld auf dem wir unsere Drachen steigen lassen konnten. Es machte richtig Spaß und wir staunten wie hoch unsere selbst gebastelten Drachen fliegen konnten, mussten aber extrem aufpassen, dass die Schnur sich nicht verknotete.

Drachen testen Niklas + Denise Lilly

Nach den meist erfolgreichen Flugversuchen sind wir Mittagessen gegangen - es gab eine Schüssel mit einem japanischen Schweineschnitzel auf Reis. Das Gebäude war ein Kaufhaus, in dem wir uns nach dem Essen umschauen durften. Wir aßen japanisches Eis, am beliebtesten war die Geschmacksrichtung „grüner Tee mit Milch aus der Region“. In dem Laden gab es viel Obst unterschiedlicher Preisklasse und typisch japanische Sachen. Wir haben auch einen typischen süßen japanischen Maiskolben probiert. Bevor wir dann weiter zum Toyotawerk gefahren sind, hatte Niklas noch eine gegrillte Muschel versucht.

Niklas und die Muschel ... Besuch im Taoyota-Werk in Tahara

Beim Toyotawerk gab es für uns dann eine Führung durch die Produktionsstätte, in der uns gezeigt wurde, wie Autos bei Toyota gebaut werden, inklusive einer Sicherheitseinweisung. Auch durften wir in ein paar Toyota- und Lexus- Autos Probe sitzen. Dannach wurde uns der Verschiffungshafen gezeigt, von dem auch ein paar deutsche Marken wie Audi oder Volkswagen verschifft werden.

Bei der Abschlussparty gab es dann wieder recht früh etwas zu Essen. Es gab Salat mit Schrimps, frittiertes Hühnerfleisch, Tintenfischringe, grüne Bohnen und Sushi. Das Essen schmeckte wieder sehr gut, auch wenn wir nicht viel essen konnten, da nach dem Mittagessen wenig Zeit vergangen war.

Germany's next ... Karaoke Karaoke Abschlussparta

Anschließend konnten wir uns noch mit unseren Gastfamilien unterhalten und haben Karaoke gesungen. Vor allem Tobi bewies sängerisches Talent. Wir sangen Lieder wie „Dschingis Khan“ oder „99 Luftballons“. Es war ein sehr schöner Abend, der uns allen in Erinnerung bleibt.

27Juli
2014

Familientag

Heute stand der erste Familientag auf dem Programm und jede Gastfamilie hat sich etwas für uns überlegt. Da nicht jeder Tag in voller Länge hier beschrieben werden kann fassen wir es jeweils kurz zusammen und ihr werdet sehen, dass wirklich alles Mögliche dabei war.

Nadine und Caro haben den Tag mit japanischer Morgengymnastik begonnen. Nach einer kleinen Fahrradtour in die nahegelegene Stadt Nagoya, in der das dortige Schloss und der japanische Garten besichtigt wurden. Außerdem hatten sie viel Spaß in einem Aquariumcenter in dem vor allem die Delfinshow begeisterte. Zum Essen gab es mittags Maissuppe, Reis und Pizza und abends durfte sich bei einem japanischen „All you can eat“ – Buffet der Bauch vollgeschlagen werden.

Für Ayline und Denise ging es in einen Vergnügungspark, der neben verschiedensten Fahrgeschäften auch einen Zoo, einen Park und sonstige Anlagen beinhaltete. Sie durften einem kleinen Konzert einer japanischen Band zuhören und holten sich danach noch eine unterschriebene CD ab. Abends gab es noch ein Feuerwerk und mit Curryreis und japanischem Schnitzel kamen sie auch kulinarisch nicht zu kurz.

Auch Niklas war in dem Park unterwegs und besuchte den dortigen Zoo, in dem es, seinen Bildern nach zu urteilen, auch den Tieren sehr warm war allerdings gab es viel zu sehen und es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Nach einem unterhaltsamen Aufenthalt im Park gab es abends eine Art japanisches Raclette zusammen mit der Familie, welches laut Niklas vor allem reich an Fleisch war aber (oder gerade deswegen) sehr gut schmeckte.

Ein ganzes Stück weiter weg ging die Fahrt für Lilly, sie war nämlich Skifahren in den Bergen etwa 3 Stunden Fahrt von Toyohashi entfernt. Skifahren bei den hier herrschenden Temperaturen mag sich komisch anhören und es lag natürlich auch kein Schnee aber auf besonderen Matten die stark gewässert wurden konnte trotzdem gut gefahren werden. Für Lilly war es das erste Mal auf Skiern und das ausgerechnet in Japan aber es hat wohl besser funktioniert als sie dachte und da es auch Spaß gemacht hat wird sie sicher in Zukunft auch in Deutschland mal die Skier anschnallen. Entspannung gab es danach in einem sogenannten Onsen, ein in Japan sehr beliebtes Bad das aus heißen, vulkanischen Quellen besteht und besonders gesund für den Körper sein soll. Mit selbstgemachten Reisbällen und einem japanischem Barbecue ließ sich der Abend gut zu Ende bringen.

Olli war wieder etwas mehr vor Ort und besuchte am Morgen einen Grundschul-Bazar an der Schule eines seiner Gastgeschwister bei dem er unter den vielen kleinen japanischen Kindern mit ihren Eltern selbstverständlich wieder herausstach. Nachmittags ging es auf einen Leuchtturm und zum Essen durften Muscheln ausprobiert werden. Gegen später wurde noch eine Spielehalle besucht in der neben jeder Menge Automaten auch Sport gemacht werden konnte. Es gab dort allerhand zu sehen und auszuprobieren was sehr viel Spaß bereitete.

Kulturprogramm gab es für Tanja, die zum einen ein Edo Haus-Museum und außerdem den botanischen Garten, den Zoo und ein weiteres Museum im bereits vorhin angesprochenen Vergnügungspark besuchte. Selbstverständlich kam auch bei ihr das Essen und Trinken nicht zu kurz, neben japanischem Curryreis wurde auch der sogenannte Matcha-Tee getestet und laut Tanja hat beides super gut geschmeckt. Leider war bei ihr nicht die ganze Familie dabei, da ein paar Familienmitglieder verhindert waren aber trotzdem war es ein schöner und ereignisreicher Tag der dann abends mit der ganzen Familie zu Ende ging.

Udo fuhr wie Denise und Caro in die Stadt Nagoya und schaute sich dort zusammen mit der Familie einen Wettkampf in der ihm bis dahin unbekannten Sportart „Nippon Kempo“ an. In Nagoya wurde des Weiteren ebenfalls das Aquariumcenter besucht und wie man es sich bei dem ähnlichen Programm schon fast denken kann liefen sich die Drei beim Stadtbummel auch noch über den Weg. Kulinarisch gab es neben Bento und Donuts ein japanisches Buffet in der Stadt und es konnten viele neue Eindrücke gesammelt werden.

Nippon Kempo - Vorberitung Nippon Kempo - Kampf Nadine und Caro Riesenkrabben (bis 2m Durchmesser) Quallen

Ans Meer ging es für Tobi, der mit seiner Gastfamilie eine kleine Insel, eine halbe Bootsstunde vom Festland entfernt, besuchte. Dort stand nach einer Wanderung um die Insel ein Mittagessen mit allerhand Meerestieren auf dem Programm und bei Riesengarnele, Muscheln, Oktopus und Co. musste sich teilweise ganzschön überwunden werden alles zu essen aber bis auf die Muschel hat alles echt gut geschmeckt. Nachmittags wurde noch eine Weile im Meer gebadet und bei sehr hohem Wellengang ging es gegen Abend wieder zurück nach Hause. Ein warmer, anstrengender aber sehr schöner Tag ging mit einem leckeren Essen zu Ende.

Wie man sieht hatten wir alle jede Menge Programm und konnten den Tag mit unseren Gastfamilien sehr genießen. Wir haben die Familien, und sie uns, besser kennen gelernt und jeder hat eine Menge gesehen und erlebt. Die Vorfreude auf die nächsten Tage und vor allem die weiteren Familientage ist schon sehr groß.

  

26Juli
2014

Judo und viel Diskussionen

Um 9:30 Uhr wurden wir alle, natürlich aufs Pünktlichste, zur Sakuragaoka High-School gebracht. Dort wurden wir von Herrn Kawai, stellvertretender Direktor und Trainer der Judo-Doppelolympiasiegerin Ayumi Tanimoto, empfangen. Er brachte uns in die Judohalle die zwar nicht klimatisiert, aber mit so vielen Ventilatoren ausgestattet war, so dass es sich doch sehr gut aushalten ließ. Wir bekamen frisch gewaschene Judoanzüge gestellt und der stellvertretende Direktor schwang sich in seinen eigenen Anzug mit rot-schwarzem Gurt und zeigte uns, wie man beim Judo richtig fällt. Niklas, der durch dieses „Aufwärmübungen“ erst richtig heiß auf seinen Sport wurde, wollte unbedingt gegen einen Japaner einen Kampf bestreiten. Zu seiner großen Freude bekam er die Möglichkeit sein Können unter Beweis zu stellen. Sein Gegner lieferte ihm auch entsprechende Gegenwehr. Niklas blieb daraufhin noch eine Weile im Dojo um noch gegen weitere Japaner zu kämpfen.

Judo in der Sakuragaoke High School Die erste Trainingseinheit Niklas in Action

Wir anderen durften unsere Judoanzüge ausziehen und uns einen Gruppentanz (Hip-Hop) junger Tänzerinnen anschauen. Direkt nach dieser kleinen Vorführung machten wir noch ein Gruppenfoto mit den Tänzerinnen die sichtlich Freude an Tobias und Oliver hatten.

Die Hip-Hop-Gruppe und wir in der Sakuragaoke High School

Nachdem Niklas, sichtlich geschafft, wieder zu uns gestoßen war, ging es zum Mittagessen in ein veganes Restaurant.

Will kommen im veganen Restaurant Vegane Speisekarte 

Im Restaurant zeigte uns Herr Yoshida noch ein paar Tricks mit Fächern und Zahnstochern. Auf das Mittagessen folgte eine kleine Shoppingtour durch einen 100-Yen Shop.

Yoshida-san

Gegen 14:00 Uhr fuhren wir in die Iwata-Sportstätte um dort mit zehn 15- bis 22-jährigen Japanerinnen und Japanern über unser Jahresthema („Fairplay in Sport und Alltag“) zu diskutieren. Bei der Diskussion bemerkten wir, dass unsere Nationen zwar viele Unterschiede aufweisen, wir jedoch viel mehr Gemeinsamkeiten haben, vor allem im Thema Fairplay.

Diskussion zum Jahresthema Die Jugendlichen von Aichi

Um 17:00 Uhr ging es zurück in die Gastfamilien, mit viel Vorfreude auf den darauffolgenden Familientag.

25Juli
2014

Weiterreise nach Aichi

Heute ging es für unsere Gruppe früh raus: um 5:45 Uhr sind die Meisten aufgestanden, um um 6:15 Uhr beim Frühstück zu sein. Etwas aufgeregt und gespannt auf unsere Gastfamilien aßen wir, packten noch die allerletzten Sachen in den Koffer und gingen runter zur Lobby, wo das Leitungsteam auf uns bereits wartete.

Das Auschecken am Automaten hat bei vielen nicht geklappt, sodass uns die Zimmerkarten vom Hotelpersonal abgenommen wurden und es dann so erledigt wurde.

Vom Leitungsteam erfuhren wir dann, dass wir unsere Selbstdarstellung an der ganz großen Sayonara-Party am Ende präsentieren dürfen!

Schnell bevor es in den Bus zum Bahnhof ging, wurde noch ein Gruppenfoto mit einer Württemberg- und einer Japanflagge geschossen.

Vor der Abreise ... Gruppenbild Letzter Blick auf's Rathaus in Shinjuku

Auf der Busfahrt wurde fleißig von allen geübt sich auf Japanisch mit Namen, Alter und der ausübenden Sportart vorzustellen. Einige konnten sich aber nicht alles merken und mussten daher den ganzen Tag immer wieder einige Wörter nachfragen.

Am Bahnhof von Tokio angekommen hatten wir noch etwas Zeit und besichtigten daher das alte Bahnhofsgebäude, das um die 200 Jahre alt ist.

Der historischeTokyoter Bahnhof Am Bahnhof in Tokyo

Nun ging es auf zum Shinkansen, dem japanischen Schnellzug. Dieser hatte zum Glück genug Platz für alle Koffer und bot genug Beinfreiheit, was vor allem die etwas größeren in unserer Gruppe freute. Die Fahrt verging sehr schnell. Die meisten haben geschlafen, einige haben irgendwann angefangen Armbänder aus Wolle mit den Deutschlandfarben zu knüpfen.

In Toyohashi angekommen wurden wir von einem netten Empfangskomitee begrüßt und sind, nachdem wir die Koffer im Bus verstaut haben, zusammen in einem chinesischen Restaurant essen gegangen. Das Essen war sehr lecker, dennoch war die Verwunderung groß unter uns als wir gehört haben, dass es gerade in ein chinesisches Restaurant ging.

Ankunft in Toyohashi

In der prallen Sonne machten wir auf dem Weg zur Stadtbahn mit welchem wir zum Rathaus fuhren. Schon als wir aus dem Fenster der Bahn schauten, konnten wir unser Empfangskomitee, eine Gruppe von Taiko-Spielern, sehen und hören.

35°C ...

Im Sonnenschein, 35°C und nicht gerade leicht bekleidet führte uns diese High-School-Gruppe die typisch japanische Trommelkunst vor.

Rathaus Jetzt sind wir dran!

Nachdem die Japaner ihre Stücke mit Trommeln, Flöten, Glöckchen und Tanz vorgeführt haben, durften wir uns selber an den Trommeln versuchen. Es ist doch sehr kompliziert, wie wir feststellen mussten. Und wir bewunderten die Taiko-Spieler umso mehr, vor allem wegen ihrer perfekten Synchronität.

Wie wir erfuhren, hatte diese Gruppe bereits einen Auftritt in Deutschland und würde bald einen in Polen haben.

Anschließend ging es zur Empfangszeremonie, auf welcher einige Reden gehalten wurden und wir dann unseren Familien zugeteilt wurden. Die Kommunikation erwies sich zum Teil am Anfang etwas schwerer und Marei musste öfters aushelfen.

Nach dem Gespräch führten wir unsere Selbstdarstellung vor. Diese war leider etwas chaotisch, da wir es ewig nicht mehr geprobt hatten. Und auch wirkte das Ganze nicht so gut, da wir es nicht ganz dunkel bekommen haben. Wir hoffen einfach mal, dass es beim nächsten Mal besser läuft!

Nun ging es zu den offiziellen Empfängen beim Vorsitzenden der JJSA in Toyohashi, dem Vorsitzenden des Erziehungsausschusses und zu dem Bürgermeister.

Bei den ganzen Reden wurde uns sehr häufig zum WM-Sieg gratuliert.

Im Anschluss fand die Willkommensparty mit Büffet statt, wo wir unsere Gastfamilien besser kennengelernt haben. Vom Rathaus aus hatte man einen tollen Blick über die Stadt, die in etwa so groß wie Stuttgart ist.

Und danach ging es dann für uns in unsere erste Gastfamilie für die erste Nacht.

24Juli
2014

Stadtrundfahrt in Tokyo

Nach einer mehr oder weniger langen Nacht, haben wir versucht alle pünktlich zum japanischen Frühstück zu erscheinen. Das war leider nicht so einfach, da der Frühstücksraum ziemlich versteckt war und die Aufzüge ziemlich lange gebraucht haben. Letztendlich haben wir es aber alle geschafft und konnten unser erstes japanisches Frühstück genießen. Es gab Rührei, Hörnchen, Bohnen, Speck und natürlich Reis.

Nach dem Frühstück haben wir zwei interessante Referate zum Thema JJSA und Fairplay gehört. Nach dieser Veranstaltung wusste dann auch jeder, was es heißt in Japan pünktlich zu sein.

Anschließend begaben wir uns alle in die Busse und die Stadtrundfahrt konnte beginnen. Angeführt von einer freundlichen japanischen Reiseleiterin, mit perfektem Deutsch, sind wir als erstes zum Meiji Jingu gefahren. Dort haben wir erfahren, wie man sich traditionell vor dem Betreten des Geländes reinigt und durften anschließend für einen schönen Aufenthalt und gutes Wetter beten. Wir haben sogar kurz eine Hochzeitszeremonie gesehen.

Um unseren straffen Zeitplan einzuhalten, mussten wir alle schnell wieder in die klimatisierten Busse und weiter ging's zum nächsten Ziel: Tokyo Odaiba. Zu diesem Stadtviertel konnten wir nur über die Regenbogenbrücke gelangen. Da haben wir dann auch zum ersten Mal das Meer gesehen. Da es draußen allerdings sehr, sehr warm war, obwohl keine Sonne schien, haben wir den Mittag im Aqua City Center verbracht, unter anderem auch, um dort etwas zu essen. Die Nahrungssuche für unsere Vegetarier hat sich dabei etwas schwierig gestaltet. Unsere Fleischesser hatten dann alle Suppe mit Nudeln, Gemüse, Ei und Fleisch. Mmmmh, lecker! Danach konnten wir uns noch ein wenig in den 100 Yen-Shops austoben. Dann mussten wir auch schon wieder weiter zur nächsten Station.

Die Busfahrt nutzte dann der ein oder andere zum Energie tanken, in Form von einer Runde "Powernapping".

Unser letztes Ziel war der buddhistisch Tempel in Asakusa. Dort hatten wir leider nicht so viel Zeit, aber wir haben es immerhin geschafft ein Gruppenfoto mit der gesamten Delegation zu machen. Auch ein paar schaulustige Japaner haben uns fotografiert. Als wir auf den Bus für die Rückfahrt gewartet haben, konnten wir noch einige exotische japanische Getränke testen, die mal gut und mal weniger gut waren.

  

Zum Abschluss der Tour haben wir noch am Rathaus unseren Flashmob gemacht, als Probe für die Abschiedsfeier. Naja, sagen wir mal so: Gut, dass wir das nochmal geübt haben und dass zu dem Zeitpunkt nicht so viele Leute am Rathaus unterwegs waren.

Danach hatten wir dann Zeit zum frisch machen und um 19.00 Uhr ging es auch schon weiter mit Abendessen. Diesmal sind auch unsere Vegetarier satt geworden. Zum Abendessen waren auch unsere Dolmetscher und die Verantwortlichen der ertsen Präfektur eingeladen. Danach konnten wir gemeinsam das Regionalprogramm besprechen und Fragen klären.

Unsere Gruppe hat sich dann noch auf eigene Faust auf den Weg in die Stadt der vielen bunten Lichter gemacht. Wir haben ein paar lustige und nette Einheimische getroffen und uns einen grooooßen Eisbecher gegönnt. Nachdem es zuvor auch ziemlich gewittert und geregnet hat, war es auch nicht mehr ganz so heiß.

Jetzt heißt es dann noch Koffer richten und Geschenke verpacken, damit für die Abreise morgen um 7.30 Uhr alles vorbereitet ist.

Damit verabschiede ich mich mit einem ojassumi-nassai (Gute Nacht)

23Juli
2014

Willkommen in Tokyo :)

Gestern Abend war es ja endlich soweit und es ging für uns auf die lange Reise nach Japan. Die Anreise mit dem Zug nach Frankfurt und auch der Flug nach Tokyo verliefen problemlos und wir sind gut in der riesigen Stadt angekommen. Durch den langen Flug ziemlich ermüdet schlief der eine oder andere bereits im Bus während der knappen Stunde auf dem Weg ins Hotel.

Nach einer kurzen Begrüßung und Vorstellung der japanischen Verantwortlichen haben wir jeweils zu zweit unsere Zimmer bezogen und hatten erstmal ein wenig Zeit, um zu duschen und uns umzuziehen, bevor es mit dem offiziellen Programm so richtig losging.

Die Begrüßungszeremonie durch den 1.Vorsitzenden der japanischen Sportjugend und den 1.Vorsitzenden der deutschen Sportjugend fand angezogen in der offiziellen "A-Kleidung" (weißes Poloshirt und dunkelblaue Hose) in einem größeren Saal statt, und im Anschluss durfte sich jeder nach Belieben am reichhaltigen Buffet zum Abendessen bedienen.

Gegen 19 Uhr war das Programm beendet und jede Gruppe konnte machen worauf sie Lust hatte. Wir haben uns dazu entschieden bisschen durch die Stadt zu laufen und vor allem die Aussicht vom Rathaus zu bewundern. Über belebte Straßen mit allerhand Kuriosem wie den total verrückten Spielhallen, in denen ohrenbetäubende Musik läuft und unzählige Leute vor Spielautomaten sitzen und ihr Geld loswerden, ging es für uns weiter an den Bahnhof und in das daran anschließende 14-stöckige Kaufhaus. Egal ob Bücher, Pralinen oder Designerhandtaschen, es gab wirklich extrem viel, wohin das Auge auch ging.

 

Nach dem Kaufhaus machten wir uns auf den Weg zum Rathaus und fuhren dort mit dem Aufzug bis in den höchsten Stock, den 45. von wo aus wir wirklich einen tollen Blick über die Stadt hatten und einige Bilder schießen konnten.

Tokyo ist vom ersten Eindruck her eine echt beeindruckend große Stadt, die viel zu sehen bietet und bei der wir gespannt sind was wir morgen noch alles erleben werden. Wir freuen uns auf die Zeit in Japan und sind sicher, dass es ein unvergessliches Erlebnis werden wird.

Da alle anderen jetzt schon schlafen, morgen wieder ein langer Tag wird und auch mir so langsam die Augen zufallen geht's jetzt ins Bett und in eine hoffentlich erholsame Nacht.

Schlaft gut und bis morgen :)

22Juli
2014

Jetzt geht's endlich los ...

Gleich geht es für uns alle los in Richtung Japan!!!

Während Carolyn von Friedrichshafen aus direkt nach Frankfurt fliegt, wird der Rest unserer Gruppe sich erst einmal in Stuttgart treffen und zusammen mit dem Zug nach Frankfurt fahren.

Treffpunkt ist dort gegen 15:00h mit dem Rest der gesamten deutschen Delegation, bevor es dann - endlich !!! - um 18:20h mit dem Lufthansa Jumbo (LH716) direkt nach Tokyo (Haneda) geht

Wie sind alle schon gespannt, was uns alles so erwarten wird und freuen uns riesig.

                 

15Juli
2014

Nur noch 1 Woche ...

... und wir sitzen im Flieger nach Tokyo !!!

Die Vorfreude und Spannung steigt ...

 

29Juni
2014

Vorbereitungstreffen in Blossin

Von 27. - 29. Juni fand in Blossin (Brandenburg) unser zentrales Vorbereitungsseminar mit der gesamten deutschen Delegation statt.

Hier ein paar Impressionen:

Team Württemberg

Unsere Gesamtdelegation Darum sind wir die Besten! Gemeinsame Morgengymnastik - pünktlich um 7:23h Ein Stück Württemberg in Brandenburg Viel Infos gab's für alle Kanurallye Kanurallye

22Juni
2014

Bald geht's los ...

In genau 1 Monat - am 22. Juli - fliegen wir endlich nach Japan!

Bis zum 8. August werden wir Tokyo und in der Tokai-Region die Präfekturen Aichi, Mie und Gifu kennen lernen.

Auf unserem Programm stehen einige Familienaufenthalte, viel Sport sowie Spaß und Kultur.

Hier erfahrt Ihr dann von unseren Erlebnissen ...